Frankrijk.nl

5 hippe Highlights in Nantes

Nantes – seit Jahren sind wir verrückt nach der Stadt! Dank ihres modernen und kreativen Flairs gehört Nantes zu den schönsten Städten Frankreichs. Von der lebhaften Innenstadt voller verlockender Geschäfte und guter Restaurants bis hin zu den verrücktesten Kunstwerken an der Loire – dieser Ort südlich der Bretagne hat wirklich jedem etwas zu bieten.

Nantes liegt im Westen von Frankreich und südlich der Bretagne, rund 60 Kilometer vom Meer entfernt an der Stelle, wo die Flüsse Erdre und Sèvre in die Loire münden. Diese Lage, die eigentlich weder Fleisch noch Fisch ist, hat der Stadt in der Vergangenheit dennoch zu einem wahren Boom verholfen; sowohl die Bevölkerungszahl als auch das Wirtschaftswachstum waren im Aufwärtstrend. Erst war der Hafen von Nantes Frankreichs größter Umschlagplatz für Güter aus den Kolonien, dann diente er als Anlaufpunkt für Frachtschiffe und später als Marine-Stützpunkt. Diese günstige Lage war auch der Grund, warum die bretonischen Herzöge Nantes zur Hauptstadt der Bretagne erklärten. Sie errichteten hier das prächtige Château des ducs de Bretagne, das in der Innenstadt thront und welches man auf jeden Fall besuchen sollte. Wer jetzt denkt, Nantes wäre eine verschlafene, historische Stadt, den müssen wir enttäuschen. In Nantes pulsiert das Leben! Und zwar aus 5 Gründen …

Kreative Hotspots & magische Maschinen

1. Kreative Hotspots & magische Maschinen

An vielen Orten in Nantes gehen Kunst und Erholung eine spannende Symbiose ein, z.B. im neuesten Stadtviertel, errichtet auf einem ehemaligen Industriegelände auf einer Insel mitten in der Loire. Lasst euch von dem 12 Meter großen Elefant, der hier rummarschiert, nicht einschüchtern. Er ist die Personifizierung von Les Machines de l’Ile, einem Team aus Handwerkern und Künstlern, die in ehemaligen Schiffswerften fantasievolle, bewegliche Kunstwerke erschaffen. An der Westseite der Insel haben sich trendy Cafés und Restaurants in einer alten Bananen-Lagerhalle niedergelassen. Hier liegt auch La Cantine du Voyage, ein jedes Jahr anders eingerichtetes Café-Restaurant, zu dem auch ein kleiner Laden sowie Liegestühle im Freien gehören, in denen man sich im Frühling und Sommer prima in der Sonne aalen kann. Ein ebenso hippes Flair zieht auch durch einen anderen bekannten kreativen Brutplatz in Nantes, Le Lieu Unique. In der ehemaligen Keksfabrik von LU versüßt uns nun ein brausendes Kulturzentrum mit Bar, Ausstellungsraum und Buchladen das Leben.

Radfahren & Kunst genießen entlang der Loire

2. Radfahren & Kunst genießen entlang der Loire

Nantes ist eine echte „Outdoor-Stadt“ und man kann sogar die vom Atlantique heranströmende Salzwasserluft riechen. Ideal für eine Radtour, vor allem auch dank der coolen Bicloo, der Stadtfahrräder, die beinahe an jeder Straßenecke anzutreffen sind. Für eine längere Radtour entlang der Loire mietet man sich jedoch besser Fahrräder für einen ganzen Tag, denn wenn man sich erst einmal auf die Spuren der schönen Kunstroute von L’Estuaire begeben hat, dann möchte man so schnell nicht mehr umkehren. Zwischen Nantes und Saint-Nazaire, das an der Küste liegt, reihen sich am Fluss Dutzende von zeitgenössischen Kunstwerken aneinander – und die sind für so manche Überraschung gut! Sie stehen am Ufer, an den Schleusen und manchmal sogar mitten im Wasser.

le Voyage à Nantes

3. Le Voyage à Nantes

Als ob das noch nicht genug Kunst wäre, findet in Nantes auch jeden Sommer ein fantastisches Festival statt, dieses Jahr vom 1. Juli bis zum 28. August 2017. Die ganze Stadt steht dann Kopf, und überall treten (Straßen-)Künstler auf, Ausstellungen werden organisiert und Kunstwerke befinden sich an teilweise vollkommen unerwarteten Orten.

Ein guter Zeitpunkt also, um Nantes einen Besuch abzustatten, doch auch außerhalb der Festival-Saison kann man entlang einer ausgeschilderten Kunstroute (erkennbar an der grünen Linie) das Zentrum durchkreuzen. Die Route führt euch zu diversen Kunstwerken, die noch von früheren Festivals stammen, so wie die bekannten, mit Neonlichtern versehenen Ringe von Daniel Buren entlang dem Fluss.

stedentrip Nantes bruisende creatieve stad Onverwachte slaapadressen

4. Ungewöhnliche Unterkünfte

In so einer modernen Stadt muss man glücklicherweise nicht in einem verstaubten Hotel übernachten: Schöne und ungewöhnliche Unterkünfte gibt es in Nantes im Überfluss. So wie beispielsweise die tollen Appartements von Surprenantes, bei deren Einrichtung man sich von den Abenteuern von Jules Verne (er stammt aus der Stadt) inspirieren ließ. Oder das trendy Sozo Hotel, in dem ihr unter dem Dach einer komplett umgebauten Kirche schlaft. Und da wäre noch der minimalistische Charme des Okko Hotels, einem brandneuen 4-Sterne-Hotel. Aber auch vor den Toren der Stadt gibt es wunderbare Übernachtungsmöglichkeiten, in denen sich ein Städtetrip mit Naturerlebnis verbinden lässt, so wie auf einem 5-Sterne-Campingplatz mit einem fantastischen Baumhaus und in den ungewöhnlichen „gites“ von L’Estuaire. Weitere tolle Unterkünfte in Nantes findet ihr hier.

stedentrip Nantes Château des Ducs de Bretagne

5. Aufregende Innenstadt

Das Herz von Nantes schlägt im mittelalterlichen Viertel Bouffay, das von schönen Geschäften, engen Gassen, einladenden Cafés und Terrassen nur so wimmelt. Neben der Kathedrale und dem Château des ducs de Bretagne ist ein weiteres must-see im Zentrum die Passage Pommeraye, eine Einkaufspassage aus dem 19. Jahrhundert mit einem wunderbar altmodischen Charme. Und wenn ihr jetzt sowieso schon auf Zeitreise seid, dann schaut doch auch mal bei La Cigale vorbei, einer wahren Institution in Nantes! In dieser Brasserie mit der opulenten Belle Époque-Einrichtung werden die Platten voller fruits de mer unentwegt hin und hergetragen.

Weitere Inspirationen für einen Nantes-Besuch: www.nantes-tourisme.com

La Cantine du Voyage, Quai des Antilles - Nantes

Copyright foto’s:  Nantes Tourisme, fotografen Patrich Gérard, Gino Maccarinelli, Patrick Messina, Stephan Menore, Patricia Bassen, Bernard Renoux en Martin Argyroglo.
Foto-Copyright:  Nantes Tourisme, Fotografen Patrich Gérard, Gino Maccarinelli, Patrick Messina, Stephan Menore, Patricia Bassen, Bernard Renoux und Martin Argyroglo.
Foto La Cantine du Voyage (Le Voyage à Nantes 2014) : © Patricia Bassen. Entwurf innen/außen von Antonin Faurel und Vivien Le Jeune Durhin
Foto Boote an Schleuse: Erwin Wurm, Misconceivable, Canal de la Martinière, Le Pellerin © Gino Maccarinelli/LVAN.
Foto grünes Küken: Claude Ponti, Métamorphose ou re-création, l’avis des plantes, Jardin des plantes de Nantes © Stephan Menoret/Ville de Nantes
Foto kanadisches Zelt (Le Voyage à Nantes 2014): Collectif Fichtre, Terrasse des Restaurants Le 1, Quai François-Mitterrand, © Martin Argyroglo/LVAN
Foto Château des ducs de Bretagne: Patrick Dougherty, (sans titre) © Martin Argyroglo/LVAN
Foto links oben: La Cantine du Voyage Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.