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5 Tipps, das Urlaubsgefühl lebendig zu halten

Ganz gleich, wo ihr in Frankreich Reiseerfahrungen gesammelt habt: Schöner als daheim ist es fast überall, oder? An den Steilküsten der Bretagne, zwischen provenzalischen Lavendelfeldern, in einem Pariser Café oder am Sandstrand zwischen Agde und Cannes – Frankreich weiß zu verzaubern. Wer nach Hause kommt, möchte dieses Urlaubsgefühl am liebsten lange behalten. Mit diesen Tipps dürfte es klappen …

Photo 5 Tipps, das Urlaubsgefühl lebendig zu halten

1. Die Urlaubsmusik suchen und abspielen

Welche Eindrücke unsere Sinne während einer Reise aufnehmen, beeinflusst sowohl den Erholungseffekt als auch die Erinnerungen an die Urlaubszeit. Kein Wunder, dass wir Zuhause auf dem Sofa oder am Küchentisch in wohlige Urlaubsstimmung verfallen, wenn im Radio zufällig der Reisesong aus dem letzten Frankreich-Urlaub läuft.

Solche schönen Momente sollten selbstverständlich nicht dem Zufall oder der Gunst des Radio-Moderators überlassen werden. Bei Streamingdiensten wie Spotify finden sich viele Playlists mit moderner oder auch klassischer Musik, die fast direkt aus Frankreich in unsere Ohren zu fließen scheint. Ein schönes Beispiel ist diese Liste mit französischen Chansons:

Warum also nicht gelegentlich die Musik aufdrehen und zu den liebsten Urlaubssongs tanzen, singen oder einfach entspannen? Wer es gern modern hat, sucht am besten nach französischen Charts und sammelt die Top-Ten-Songs in einer Playlist.

2. Genießen wie im Urlaub

Apropos Sinne: Zum berühmt-berüchtigten „Savoir Vivre“ der Franzosen gehört nicht nur Musik. Auch auf der Zunge soll es so genussvoll wie möglich zugehen. Viele Urlauber schwärmen noch lange von der französischen Küche mit all ihren Köstlichkeiten und Facetten.

feigen Rezept lavendel

Selbstverständlich spielt hier die jeweilige Region, in der der Urlaub stattfand, eine wichtige Rolle: Spezialitäten wie Kuttelwurst, Flammkuchen, Hühnchen mit Lavendel und Feigen oder auch „jambon de Bayonne“ und „Pissaladière niçoise“ bleiben in Erinnerung. Und nicht nur das: Sie laden zum Nachkochen in der eigenen Küche ein.

Wer sich nach dem Urlaub regelmäßig mit echt französischer Kochkunst verwöhnt, lässt die Urlaubsgefühle aufleben und peppt ganz nebenbei auch die persönlichen Fähigkeiten an Herd und Schneidebrett auf.

3. Erinnerungen sichtbar halten

Eiffelturm Paris

In den ersten Wochen nach dem Urlaub bleiben die Erinnerungen recht lebendig. Schließen wir die Augen, können wir Bilder wie jene von der rosa Granitküste in der Bretagne, dem Eiffelturm in Paris oder auch der Eseltour in den Vogesen leicht und zügig abrufen. Mit der Zeit allerdings verblasst diese Leichtigkeit, und Erinnerungen werden immer unklarer.

Daher lohnt es sich, die schönsten Urlaubsbilder nicht nur im Kopf, sondern auch an der Wand festzuhalten. Als Foto auf Leinwand gedruckt können Eiffelturm, Granitfelsen, Lavendelfelder und all das, was Frankreich so schön macht, in der passenden Größe stilvoll zur Schau gestellt werden. Wer häufiger nach Frankreich fährt, kann sich sogar Themenbereiche einrichten und diese mit Leinwandbildern unterstreichen. Schlafen wie in der Provence, dinieren wie in Paris und Kochen wie in Cannes – warum nicht?

4. Erholungsrituale beibehalten und zur Gewohnheit machen

Während des Frankreichurlaubs haben sich ganz neue Lieblingsbeschäftigungen gezeigt? Spaziergänge an der frischen Luft, kleine Ruhepausen in Cafés oder auch gemütliche Stunden mit einem guten Buch auf dem Sofa machen Reisen so besonders und schenken ihnen ihren Erholungscharakter. Zuhause angekommen bleibt jedoch oft von der Entspannung nicht viel übrig, und die liebgewonnenen Aktivitäten verlaufen nach und nach im Sande.

Lavande Urlaubsgefühl lebendig zu halten

Entspannen im Freien? Auch nach dem Urlaub eine gute Idee.

Das muss nicht so sein. Natürlich steht es außer Frage, dass ein Spaziergang am Strand in der Bretagne weiterhin anders bleibt als einer im Wald nahe der eigenen Heimatstadt: Das Gefühl aber ist möglicherweise das Gleiche. Wer bewusst nach Erfahrungen sucht, die jenen aus dem Urlaub wenigstens ähneln, erschafft sich eine neue Lebenswirklichkeit mit frischen und entspannenden Gewohnheiten. So fühlt sich auch der Alltag etwas mehr wie Urlaub an. Bei diesem Schritt helfen soll im Übrigen auch der Erholungscoach Holidaily, den mehrere Universitäten als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen haben.

5. Die Landessprache in das eigene Leben integrieren

Die französische Sprache ist ein bisschen wie Schokolade auf der Zunge. Weich, warm und mit süßlichem Charme kommt sie folglich so ganz anders daher als das gesprochene Wort auf Deutsch. Nach dem Urlaub fällt der Wechsel von weicher Aussprache zu harten Umlauten sehr deutlich auf, weswegen sich nicht wenige Reisende schnell wieder zurück nach Frankreich wünschen.

Weil das jedoch nicht immer geht, empfiehlt sich die Suche nach Alternativen für den Alltag zuhause. Hier bieten sich verschiedene Optionen an. Von einem Französisch-Sprachkurs bei der Volkshochschule über französische Theaterstücke bis hin zu von echten Franzosen geführte, französische Restaurants machen auch in Deutschland authentische Berührungspunkte möglich. Schön für alle, die Frankreich zwischen den jährlichen Reisen schmerzlich vermissen.

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Bild: CC-BY/Marvin Meyer (Bild 1), CC-BY/ Chris Coudron (Eiffelturm), CC-BY/ Artur Aldyrkhanov (Lavendel), Hünchen Carole Gölitz

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