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7 Lesetipps aus Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse öffnet am 10. Oktober 2017 wieder ihre Tore. Und 3 x dürft ihr raten, wer in diesem Jahr Ehrengast ist. Genau: Frankreich! Wir stellen euch 7 lesenswerte Bücher von französischen Autoren/Autorinnen vor – zum Gruseln, Lachen und Verlieben.

Kein Geringerer als der französische Präsident soll die Frankfurter Buchmesse am 10. Oktober offiziell eröffnen. Für Besucher ist die weltweit größte Buchmesse erst einen Tag später, am 11. Oktober zugänglich; dauern wird sie bis zum 15. Oktober 2017. Mit dabei: über 130 französische Autoren und Autorinnen, darunter Michel Houellebecq, Yasmina Reza und Amélie Nothomb.

Wir haben für euch eine Auswahl derjenige französischen Bücher getroffen, die uns selbst am besten gefallen haben. Die Bücher spielen alle in französischen Städten oder Provinzen – vielleicht ist ja euer Lieblingsort dabei. Oder euer nächstes Reiseziel. Auf jeden Fall eigen sich alle hervorragend dazu, um an grauen Herbsttagen von Frankreich zu träumen und den nächsten Urlaub zu planen …

Leïla Slimani: Dann schlaf auch du.
Leila SlimaniCarole war begeistert und hat das Buch im Urlaub in einem einzigen Tag ausgelesen. „Ein bisschen düster, aber genial geschrieben. Ich liebe dieses Buch, auch weil es so viel mit unserer eigenen Realität zu tun hat. In vielen Pariser Familien arbeiten beide Elternteile“, so ihr Urteil. Worum geht es? Um eine junge Familie aus Paris, bei der die neue Nanny langsam, aber sicher das Zepter übernimmt. Eine schreckliche Tragödie bahnt sich an … (Luchterhand, August 2017).

David Foenkinos: Das Geheime Leben des Monsieur Pick.

Auch dieses Buch steht auf Caroles Favoritenliste ganz weit oben. Ist auch kein Wunder, denn die Handlung spielt sich im bretonischen Finistère ab (der Heimat von Carole), am „wind- und wellenumtosten Ende der Welt“. Dort gibt es eine Bibliothek mit Büchern, die niemals erschienen sind. Eine Pariser Lektorin entdeckt diese Büchersammlung und verändert damit das Leben vieler Menschen auf wunderbare Weise (DVA, März 2017).

Marie NDiaye: Die Chefin – Roman einer Köchin.

Eine Frau aus einfachen Verhältnissen eröffnet in Bordeaux ein Restaurant und wird schon bald mit einem Stern ausgezeichnet. Wir lieben Bordeaux, wir lieben das Essen, wir lieben dieses Buch! Auch deshalb, weil uns dieser Roman an die französischen Klassiker erinnert und – große Emotionen! – die (unerwiderte) Liebe zum Thema hat (Suhrkamp, August 2017).

Tanguy Viel: Selbstjustiz.

Der Autor stammt aus der Bretagne und ist noch dazu gutaussehend! Doch wir haben auch deshalb eine Schwäche für dieses Buch, weil es auf feinfühlige Weise beschreibt, wie aus einem ehrenwehrten Mann ein Mörder werden kann, wenn die äußeren Umstände wie eine gescheiterte Ehe und der Verlust eines alten Gutshauses einen zugrunde richten können. Sprachgewaltiger Roman vor der Kulisse der bretonischen Küste (Wagenbach, September 2017).

Jean-Paul Didierlaurent: Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky.

Der Schriftsteller, der schon mehrere Preise gewonnen hat und auf der Spiegel-Bestsellerliste stand, verfasste dieses Buch in der Art eines Roadtrips. Ein netter älterer Herr mit Todeswunsch, eine sympathische Pflegerin und ein gut aussehender Leichenpräparator schnappen sich einen Leichenwagen und brechen auf … (Dtv, September 2017)

Lorraine Fouchet: Ein geschenkter Anfang.

Aus der Bretagne stammen zahlreiche tolle und eigensinnige Frauen (stimmt’s, Carole ;-). So auch Lou, die auf der Insel Groix Insel (Morbihan) lebt, am liebsten Champagner trinkt und lauter lacht, als Möwen kreischen. Als Lou stirbt, verbirgt ihr Testament (versiegelt in einer Champagnerflasche) einen ganz besonderen Wunsch, der das Leben ihrer ganzen Familie verändern wird (Hoffmann & Campe, März 2017).

Sophie Divry: Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

„Ein sprühendes, kompromissloses, unglaublich lustiges Buch“, so schreibt Le Parisien. Hauptperson ist Sophie, die ihren Job bei einer Lyoner Tageszeitung verliert und sich von nun an mit unbezahlten Rechnungen und gesellschaftlicher Ausgrenzung herumschlagen muss. Sie beschließt, einen Roman zu schreiben … (Ullstein, September 2017).

Alle genannten Autoren sind auf der Frankfurter Buchmesse vertreten – nicht nur mit ihren Büchern, sondern auch persönlich. Wann und wo ihr sie treffen könnt, das steht auf der Website der Frankreich-Ehrengäste. Weitere Infos über die Frankfurter Buchmesse findet ihr hier.

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