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Mit dem Baby und Kind zum Campen? 11 Tipps

Als Caroles Tochter Anouk noch nicht einmal ein Jahr alt war, beschloss die Familie, zum Zelten nach Frankreich zu fahren. Zum Glück hatte man als Familienauto einen Kleinbus … da passt viel rein! Weil aber nicht jeder ein Riesengefährt hat oder vielleicht sogar fliegen möchte, haben wir eine andere Idee für euch …

Wenn Carole heute an diese Campingreise zurückdenkt, muss sie lachen. Sie hatten den Bus mit Riesenzelt, Matratzen, Babyausstattung, Gaskocher, Unmengen von Stühlen etc. vollgepackt. In Südfrankreich war ihr Mann Guido mit dem Aufbau des Zeltes beauftragt, währenddessen sie sich um das Baby kümmerte.

Mit dem Baby und Kind auf dem Campingplatz

Als echter Deutscher reihte er Heringe, Planen, Zeltstangen ordentlich aneinander, bevor er mit dem Aufbau  begann. Doch irgendwie wollte es nicht klappen. Als er schweißtriefend und frustriert wieder aus seiner Zelthöhle auftauchte, standen zwei Füße vor ihm: „Can I help you?“. Der nette deutsche Nachbar half beim Aufbau und ist bis heute mit Carole und ihrer Familie befreundet.

erste Erfahrung von Carole mit ihrem kleinen Kind auf der Campingplatz

Camping an sich ist klasse: Man lernt leicht neue Leute kennen, ist den ganzen Tag im Freien, genießt die Natur und kann seinen ganz eigenen Rhythmus leben. Doch Camping mit Baby – funktioniert das? Wie schleppt man all das Zeug nach Frankreich? Wir können euch beruhigen, denn wir kennen einen besonders baby- und kleinkindfreundlichen Campingplatz an der südfranzösischen Mittelmeerküste : La Dragonnière.

1) Zelt aufbauen kann umständlich sein. Gibt es auch andere Campingunterkünfte?

Im Campingdorf La Dragonnière stehen Mobilheime in verschiedenen Ausführungen (von Standard bis Luxus) und in allen Preisklassen. Wer möchte, kann auch das eigene Zelt oder den Wohnwagen mitbringen und einen der Stellplätze mieten. Nachts mit Kleinkind zur Toilette tapsen? Nicht bei La Dragonnière: Jeder Camping-Stellplatz hat einen eigenen, beheizten Sanitärbereich mit Dusche, Waschbecken und WC.

Camping-Stellplatz mit eigenen, beheizten Sanitärbereich mit Dusche, Waschbecken und WC.

2) Kinderstuhl, Kinderbett und Babywanne – wie soll das alles ins Gepäck?

Am besten ist schon alles vor Ort, sodass man die Siebensachen nicht mitschleppen muss. Fragt also bei eurem Campingplatz nach. Im Campingdorf La Dragonnière gibt es die Babyausstattung wie Sitz, Bett und Wanne im Mobilheim in der Nebensaison gratis. Wer will, kann auch Bettwäsche und Handtücher buchen. Außerdem gibt es auf den meisten Campingplätzen eine Waschmaschine, sodass sich Lätzchen und Babysachen von den Möhrenresten schnell befreien lassen.

3) Keine Lust auf eine stundenlange Autofahrt mit Baby und Kind?

Wenn der Campingplatz Babyausstattung und Bettwäsche zur Verfügung stellt, dann kann man auch mit kleinerem Gepäck reisen. Warum nicht mit dem Flugzeug? In zwei bis drei Stunden ist man in Frankreich. Wer in der Nähe des Flughafens Düsseldorf-Weeze wohnt, hat Glück: Von dort aus werden günstige Flüge (mit Ryanair ab 21 €) nach Béziers angeboten – das Campingdorf La Dragonnière ist nur ein paar Minuten vom Flughafen Béziers entfernt, und man wird gratis abgeholt. Alternativ bieten sich die Flughäfen Montpellier und Toulouse an.

Campen mit Babys

4) Allein mit dem Baby und Kind unterwegs – was kann man unternehmen?

Einige größere Campingdörfer in Frankreich sorgen für ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Bei La Dragonnière gibt es sogar ein eigenes Eltern-Kind-Programm. Zusammen mit Mama oder Papa können die 2- bis 5-Jährigen an Spiel- oder Turnstunden (gratis) teilnehmen. Auf Kleinkinder (Laufalter bis zu 5 Jahre) wartet die Kinderkrippe Les Pitchouns (gegen Bezahlung) und auf Schulkinder der Sunny Club (Achtung Konkurrenzgefahr: Läuft das Maskottchen Sunny über den Campingplatz, sind Mama und Papa out). 

Animationsprogramma für Kinder und Eltern auf Dragonniere

5) Im Urlaub will man auch mal in Ruhe am Strand liegen …

Für Babys und Kleinkinder ist ein Urlaub am Strand immer ein Erlebnis: stundenlang im Sand buddeln, die Fußzehen ins Wasser halten, Spielkameraden kennenlernen … Die Eltern können dann entspannen und ein Buch lesen. Im Campingdorf La Dragonnière wurde eigens eine Feinsandlagune angelegt – mit schattigen Plätzen für die Kleinen, einem flach abfallenden Strand und einer Wassertiefe von nur 1,20 m in der Mitte. Auch die beheizten Poolanlagen verfügen über Kinderbecken, beaufsichtigt von einem Bademeister.

Am Strand auf dem Campingplatz von Dragonniere

6) Eine Stunde nur für mich!

Auf einigen Campingplätzen in Frankreich gibt es inzwischen Wellnessbereiche. Bei La Dragonnière erhält sogar jedes Elternteil, das eine Massage oder Kosmetikbehandlung bucht, eine Stunde Kinderbetreuung gratis dazu.

Ein Stunde ruhig beim Spa Dragonniere

7) Keine Lust, im Urlaub zu kochen?

Die meisten französischen Ferienanlagen verfügen über Restaurants (nicht umsonst wird in Frankreich der kulinarische Genuss groß geschrieben!). Bei La Dragonnière warten gleich mehrere Restaurants auf hungrige Gäste (eines davon direkt am Spielplatz!). Gut zu wissen: In diesem südfranzösischen Campingdorf kann man sogar Halbpension hinzu buchen. Und Kinder bis 3 Jahre dürfen gratis mitessen.

Restaurant Dragonniere

8) Das Wetter spielt nicht mit … was kann man auf dem Campingplatz unternehmen?

Schon im April beträgt in Südfrankreich die Tagestemperatur durchschnittlich 20 Grad (perfektes Wetter !). Ideal, um sich im Freien aufzuhalten. Sollte es dennoch mal bewölkt sein, dann werden bei La Dragonnière Kinderaktivitäten in großen Zelten angeboten. Und außerdem gibt es ein Hallenbad, das angenehme 28 Grad hat. Wie wär’s mit den ersten Schwimmübungen?

Campingplatz mit Animation und Lagune

9) Ein Campingdorf mit Animation – geht’s dort nicht recht laut zu?

Jeder Vorteil hat auch seinen Nachteil: Steht das Mobilheim in der Nähe der Poolanlagen und der Eventflächen, dann profitiert man zwar von kurzen Wegen, kann aber auch dem fröhlichen Trubel ausgesetzt sein. Am besten vorher um eine ruhige Unterkunft bitten. Im Fall von La Dragonnière ist das Quartier Espagnac ideal. Tipp: Bucht in der Nebensaison, dann sind weniger Urlauber da und die Preise sind günstiger.

Mobilheime für Familien

10) Oma und Opa kommen mit!

Unter uns: Ist ja manchmal gar nicht so schlecht, die Großeltern mit in den Urlaub zu nehmen. Das garantiert ein paar Ruhemomente. Damit man sich nicht auf der Pelle hockt, gibt es bei La Dragonnière zwei aneinander gekoppelte Mobilheime. Jeder hat sein eigenes Schlaf-und Badezimmer; Küche und Terrasse werden geteilt.

La Dragonnière zwei aneinander gekoppelte Mobilheime

11) Keiner versteht mich …

Nicht jeder spricht Französisch; ist ja auch eine etwas komplizierte Sprache 😉 Zum Glück haben Kinder untereinander kaum Verständigungsschwierigkeiten; außerdem haben viele Animationsteams auch einen deutschsprachigen Mitarbeiter (so auch bei La Dragonnière). Und an der Rezeption? Da kommt man mit Deutsch und Englisch bestens weiter. Schon mal üben? Hier geht’s zur unseren Französisch-Tipps.

Weitere Infos über den Campingplatz Sunêlia Domaine de la Dragonnière. Unter „Sonderangebote“ findet ihr klasse Preisaktionen.

Tipp der Redaktion: je länger ihr dort bleibt, desto günstiger wird euer Aufenthalt! (bis zu 20% Rabatt!)

Spielplatze auf dem Campiingplatz Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit La Dragonnière

Text: Ulrike Grafberger, Fotos: Dragonnière, Ulrike Grafberger und Carole Gölitz

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