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Frankreichs schönste Strände für Familien

Die kilometerlangen Küsten und weitläufigen Badestrände machen Frankreich zu einem perfekten Reiseziel für einen Familienurlaub. Wir präsentieren euch Frankreichs kinderfreundlichste Strände und geben euch Tipps, wie der Strandurlaub zum echten Spaß für die ganze Familie wird – nicht nur für die Kinder.

Frankreichs schönste Strände für Familien

Die familienfreundlichsten Strände in Frankreich

Die Strandtasche ist gepackt? Dann kann es ja losgehen – endlich Sand unter den Füßen spüren und das Meer rauschen hören! Bleibt nur noch zu entscheiden, zu welchem Strand ihr euch aufmachen wollt. Unsere Liste mit den schönsten Stränden für Familien in Frankreich hilft bei der Wahl.

Plage de Nauzan in Vaux sur Mer, Poitou-Charentes

Vaux sur Mer ist der klassische Badeort an der Côte de Beauté und zeichnet sich durch seine sandigen Buchten und schönen Sonnenplätze aus. Der Strand Nauzan ist der ideale Ort für einen Strandtag mit der Familie: Der Sandstrand ist weitläufig und wird von einer Promenade begrenzt. Im Sommer bewachen Rettungsschwimmer den Strand. Dazu gibt es einen eigenen Bereich für Wassersportaktivitäten. Im nahegelegenen Hôtel Résidence de Rohan gibt es für regnerische Tage eine große Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder.

Plage le Bosquet in Portiragnes, Languedoc-Roussillon

Der Strand Bosquet ist vielen unbekannt. Dabei bietet er mit Rettungsschwimmern, flachem Gewässer und sanfter Strömung ideale Bedingungen für Kinder, um schwimmen zu lernen. Im angrenzenden Waldstück gibt es genug Schatten, um Babys und Kleinkinder für einen Mittagsschlaf hinzulegen.

rankreichs schönste Strände für Familien

Plage de la Grande Escoure in Lacanau, Aquitaine

Dieser Strand ist am Seeufer gelegen und eignet sich besonders gut für einen Urlaub mit Kleinkindern. Cafés, Duschen, Rettungsschwimmer, Kinderschutzgitter auf dem gesamten Gelände – eine wahre Wohlfühloase für Familien. Die Kinder können im flachen Wasser planschen, ganz ohne starke Strömungen. Auch Fahrradtouren mit Mieträdern sind möglich.

Plage de Trouville, nahe Deauville, Normandie

Dieser weiße Sandstrand ist atemberaubend schön. Hier kann die ganze Familie entspannen. Die Kinder werden viel Spaß dabei haben, eine Sandburg nach der anderen zu bauen. Der Strand ist sehr sauber und die gepflegte Promenade ist auch für Kinderwagen gut geeignet. Bis zum Meer muss man selbst bei Flut einen breiten Streifen Sand überqueren – so haben Eltern mehr Zeit zu reagieren, wenn sich der Nachwuchs unbemerkt Richtung Wasser aufmacht.

Trouville sur Mer

Plage de Miramar in La Londe les Maures, Côte d’Azur

In La Londe les Maures gibt es gleich mehrere attraktive Strände, jeder mit einer eigenen charakteristischen Atmosphäre. Die beste Wahl für Familien ist aber Plage de Miramar. Hier gibt es kostenlose Parkmöglichkeiten, Duschen, Rettungsschwimmer und leichte Radwege. Ganz in der Nähe liegt der Strand Pansard. Die Buchten werden durch einen Pinienwald begrenzt und bieten einen Blick auf die Halbinsel Giens. Beliebt ist auch der Strand Argentiere mit seiner Strandpromenade und den familienfreundlichen Restaurants.

Plage du Midi in Golfe-Juan, Côte d’Azur

Auch die Plage du Midi lässt für Familien keine Wünsche offen. Die Kinder können den bogenförmigen Sandstrand rauf und runter rennen und im Wasser spielen, während es sich die Eltern unter einem der Sonnenschirme gemütlich machen und das Treiben der Kinder beobachten. Ihr könnt auch mit der ganzen Familie zum Hafen gehen und euch dort Fischerboote und noble Yachten anschauen und dabei ein leckeres Eis oder einen Cafè au Lait genießen.

Plage Conquel auf Quiberon, Bretagne

Auf der Halbinsel Quiberon, die auch „die wilde Küste“ genannt wird, gibt es mehrere Strände. Trotz des wilden Charakters sind manche Strände von der Bucht geschützt – so auch die Plage Conquel. Für die Kinder bieten sich dadurch kleine flache Pools am Fuß der Felsen, die sie erkunden können.

Gut vorbereitet für den Strandausflug

Wer mit den Kindern an den Strand möchte, sollte vor allem eines sein: gut vorbereitet! Andernfalls sind quengelige Kinder vorprogrammiert. Und was könnte einen schönen Tag am Strand mehr ruinieren als schlechtgelaunte Kinder und entnervte Eltern? Fangt daher rechtzeitig an, die Strandtasche zu packen, damit ihr nicht in Stress geratet und nichts Wichtiges vergesst.

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Schritt eins zur guten Laune am Strand: ausreichend Essen und Getränke für alle. Bei hohen Temperaturen ist viel trinken wichtig und ein Lunchpaket bewahrt die gute Stimmung bei Eltern und Kindern. Am besten eignet sich leichte Kost wie Obst und Gemüse sowie Kekse. Nehmt aber nichts mit, was leicht verderblich ist oder in der Sonne schmilzt. Eine Kühltasche hält euren Proviant schön frisch.

Schritt zwei für ein paar schöne Stunden in Sand und Wasser: Spielsachen für die Kinder. Vor allem kleine Kinder haben viel Spaß dabei, im Sand zu buddeln und zu toben. Auch Burgen bauen oder Papa bis zum Hals im Sand eingraben sind hoch im Kurs. Strandspielzeug wie Schaufel, Eimer, Förmchen und Co. sind eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit, um den Kleinen die Zeit zu vertreiben und daher ein absolutes Muss für den Tag am Strand. Größere Kinder haben mehr Spaß mit einem Flugdrachen, den ihr gemeinsam steigen lassen könnt, einer Partie Strandfußball oder dem Boule-Spiel.

Frankreichs schönste Strände für Familien

Schritt drei für euern Tag am Strand: Sand-Prävention. Erfahrungsgemäß ist der Sand nach einem solchen Tag ausnahmslos überall. Damit das Auto und die Ferienwohnung nicht zur Sanddeponie werden, ist nach dem Strandtag erst einmal umziehen angesagt. Das hat natürlich nur dann Sinn, wenn die frischen Sachen nicht schon vorher sandig sind. Deswegen solltet ihr Wechselkleidung, Trinkflaschen, Schnuller und alles andere, was nicht mit dem Sand in Berührung kommen soll, in Plastiktüten einpacken und diese gut verschließen.

Sicher ist sicher!

So schön es am Strand auch ist – wirklich genießen kann man die tolle Atmosphäre als Eltern erst, wenn man weiß, dass für die Sicherheit der Kinder gesorgt ist.

Sonnenschutz

Das A und O für einen Tag am Strand ist ein ausreichender Sonnenschutz. Setzt eure Kinder nicht der prallen Mittagssonne aus und cremt sie regelmäßig mit Sonnenschutzmittel ein. Achtet dabei auf einen hohen Lichtschutzfaktor. Dünne Kleidung schützt zusätzlich vor Sonne. Wichtig: Auch der Kopf und die Augen müssen geschützt werden. Mützen und Sonnenbrillen mit UV-Schutz sind daher ein Muss. Packt am besten auch eine Strandmuschel oder einen Sonnenschirm
ein, sodass die Kleinen im Schatten spielen können.

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Schutz vor Verletzungen

Lasst eure Kinder nicht barfuß am Strand laufen. Selbst am saubersten Strand können sie sich schneiden, und sei es nur an den scharfen Kanten einer Muschel. Spezielle Schuhe aus Gummi oder Neopren schützen die Kinderfüße vor Schnitten und heißem Sand.

Für alle Fälle gerüstet

Für alle Fälle solltet ihr immer eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabeihaben, die verschiedene Pflaster, Desinfektionsmittel, Verbandmaterial und Medikamente gegen Übelkeit sowie Kopf- und Bauchschmerzen enthält.

Aufgepasst!

Es kann zwar sehr anstrengend sein, aber am Strand dürfen Eltern ihre Kinder nicht aus den Augen lassen. Was nach Kontrollzwang klingt, ist in der Nähe von Wasser eine lebenswichtige Schutzmaßnahme. Kleine Kinder sind extrem neugierig und nehmen oft unbemerkt Reißaus – und gerade Wasser zieht sie förmlich magisch an.

Strände für Familien SAFETY

Damit nichts Ernstes passiert und die Kleinen unbehelligt spielen können, müssen Eltern über die möglichen Gefahren und Präventionsmaßnahmen gut Bescheid wissen. Nicht selten wird das Risiko unter- bzw. die Schwimmfähigkeiten des Kindes überschätzt. Was viele Erwachsene nicht wissen: Kinder ertrinken meist völlig unbemerkt. Sie schreien nicht und schlagen auch nicht wild um sich, sondern sie geraten in Schockstarre und gehen einfach unter. Wichtig: Auch nach dem Bergen aus dem Wasser kann ein Kind noch ertrinken. Selbst niedrige Wassertiefen und sogar Pfützen können für Kinder gefährlich werden, wenn sie hineinfallen und mit dem Gesicht unter Wasser liegen.

Die Sprache der Flaggen

Erfahrenen Urlaubern ist sicher schon aufgefallen, dass am Strand immer die ein oder andere Flagge gehisst wurde. Diese Flaggen haben – je nach Farbe – unterschiedliche Bedeutungen. Und die sollte man kennen, wenn man mit der Familie einen Tag am Meer plant.

Die rot-gelbe Flagge

Im günstigsten Fall weht die rot-gelbe Flagge am Strand. Sie bedeutet, dass das Baden in diesem Abschnitt sicher ist und von einem Rettungsschwimmer überwacht wird. Hier können alle bedenkenlos ins Wasser gehen. Steht die rot-gelbe Flagge allerdings direkt an der Strandlinie, begrenzt sie die erlaubte Badezone.

Die gelbe Flagge

red cross geld flag

Die gelbe Flagge ist für Strandbesucher das Zeichen, dass sie nur auf eigene Gefahr zum Schwimmen ins Wasser gehen können. Geübte Schwimmer können sich hineinwagen. Für ungeübte Schwimmer, Kinder und ältere Menschen ist es besser, dem Wasser fernzubleiben.

Die rote Flagge

Weht die rote Flagge, sollte man auf keinen Fall ins Wasser gehen – auch nicht als geübter Schwimmer. Die Flagge zeigt an, dass die Gegebenheiten nicht zum Baden geeignet sind und es sogar lebensgefährlich sein kann, etwa wegen einer starken Strömung.

Die schwarz-weiße Flagge

Wurde die schwarz-weiß karierte Flagge gehisst, bedeutet das, dass das Baden in diesem Abschnitt verboten ist. Es handelt sich dann um einen Wassersportbereich. Bootsgassen werden ebenfalls mit dieser Flagge gekennzeichnet.

Die grüne Flagge

In manchen Ländern sieht man eine grüne Flagge am Strand wehen. Offiziell gibt es diese Flagge aber nicht bzw. hat keine Aussagekraft. An solchen Stränden sollte man sicherheitshalber nach weiteren Flaggen Ausschau halten.

Die Blaue Flagge

Die Blaue Flagge Strand

Bei der Blauen Flagge handelt es sich nicht um einen Warnhinweis, sondern vielmehr um ein weltweit anerkanntes Label, das inzwischen in mehr als 45 Ländern vergeben wird. Die Blaue Flagge ist ein Symbol dafür, dass der Strand oder der Hafen, über dem sie weht, die Kriterien für nachhaltigen Tourismus erfüllt und eine gute Wasserqualität vorliegt. Dafür müssen unter anderem die Abfallentsorgung, das Wassermanagement sowie das allgemeine Umweltmanagement und die Umweltbildung passen.

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Bilder Bild 1: stock.adobe.com © Rido # 259708860, Bild 2: stock.adobe.com © candy1812 # 189376986, Bild 3: stock.adobe.com © yanlev # 51414420, Bild 4: stock.adobe.com © gusenych # 272146494, CC-BY/Hannah Reding (Blaue Flagge), CC-BY/Alona B. (Gelb Flagge), CC-BY/Jerome Blondon (Trouville), CC-BY/Pinnapple Supply Co (Beach and Pinneapple), CC-BY/Natalya Zaritskaya (familien)

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