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Backrezept für Madeleines: trop facile!

Carole besuchte die Bäckerei A la Cloche in Commercy, Lothringen, denn dies ist die Anlaufstelle für echte Madeleines. Ihr erinnert euch: das hübsche, muschelförmige Gebäck aus Frankreich. Dort ließ sie sich inspirieren und perfektionierte zu Hause ihr eigenes Madeleine-Rezept. Supereinfach nachzumachen!     

Madeleine aus Commercy in Lothringen

Rezept für französische Madeleines 

Zutaten (für ca. 18 Stück)

Zutaten für franzosische Madeleines - Rezept von Carole 3 Eier

150 g Zucker

Geraspelte Schale einer ½ (Bio-)Zitrone

Saft einer ½ (Bio-)Zitrone

200 g gesiebtes Mehl

8 g Backpulver (= eine halbe Packung)

100 g geschmolzene Butter

50 ml Milch

Madeleine aus Lothringen

Zubereitung

Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen vermengen. Zitronensaft und -raspeln sowie ¾ der Milch hinzufügen. Backpulver und Mehl vermengen, in die Eier-Milch-Zitronenmischung geben und verrühren. Danach die geschmolzene, aber nicht mehr heiße Butter sowie den Rest der Milch hinzugießen, umrühren, und den Teig eine Viertelstunde lang in den Kühlschrank stellen. Den Ofen auf 240 Grad erhitzen. Dann den Teig – am besten mit einer Spritzöffnung – in eingefettete Madeleine-Formen füllen. Eine echte Madeleine muss genau 28 g wiegen, versucht also, das Gewicht so hinzubekommen. Die Formen nun in den Backofen stellen. Das Geheimnis einer guten Madeleine ist eine Obertemperatur von 221 Grad und eine Untertemperatur von 241 Grad. Könnt ihr die Temperatur nicht separat einstellen, dann setzt das Backblech mit den Madeleines auf die unterste Schiene und schiebt ein weiteres, leeres Backblech darüber, um die Hitze etwas zu verringern. Backt die Madeleines in 7,5 Minuten (max. 8 Min.) goldbraun. Bevor ihr sie aus der Form holt, lasst sie etwas abkühlen. Bon appétit!

PS: Die Madeleines könnt ihr am besten in einer Keksdose aufbewahren oder mitnehmen.
PPS: Madeleine-Formen aus Metall sind toch besser als solche aus Silikon.

Kleine Anekdote: Diese kulinarische Spezialität wurde im 18. Jahrhundert am Hof von Stanislaus erfunden. Der Name stammt von der Küchenmagd, die nach einem missratenen Kuchen das Bankett dennoch retten konnte, indem sie diese kleinen Kuchen nach einem Rezept ihrer Mutter improvisierte.

Selbstgemachte französiche Madeleine Fotos: Carole Gölitz und CC/Karen Booth (links oben)

Kochbuch-Tipps:

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Mias süßes Frankreich“ für 16,99€ – online bestellen – Die besten Rezepte für Marcarons, Madeleines, éclairs, Tartes & Co., Mia Öhrn

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