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Reisetipps: 6 Fragen zur Autobahn in Frankreich

Wie sieht es mit der Umweltplakette aus? Welche Sachen muss man unbedingt im Auto mitführen? Lohnt sich so eine elektronische Mautplakette? An welchen Tagen meidet man besser die Autobahnen? Wo macht man Rast? Ein Autourlaub in Frankreich wirft Fragen auf, die man am besten rechtzeitig beantwortet.

1. Umweltplakette nur für Paris oder auch für die Autobahn?

Die französische Umweltplakette ist (zu bestimmten Zeiten) in den Innenstädten von Paris (Ringautobahn ausgenommen), Lyon, Grenoble, Lille und Toulouse verpflichtend. Doch die Anzahl französischer Städte, die sich dieser Maßnahme anschließen, wächst rasant; so werden u.a. Cannes, Bordeaux, Dijon und Montpellier folgen. Im Prinzip fallen die Autobahnen und Ringautobahnen nicht unter diese Regelung, doch eine Großstadt wie Paris kann an Tagen erhöhter Luftverschmutzung einen größeren Bereich zur Umweltzone erklären, zu der dann – für einen begrenzten Zeitraum – auch die périphérique gehören kann.
Weiterhin haben die Behörden der Drôme angekündigt, das komplette Departement zur Umweltzone zu erklären. Zu bestimmten Zeiten ist dann auch ein Stück der Route du Soleil betroffen.
Die Sache ist also ziemlich kompliziert. Um nicht lange nachdenken zu müssen, ist es am besten, die französische Umweltplakette (einmalig 4,80 € inkl. Versand) über die offizielle französische Website zu bestellen (einkalkulierte Lieferzeit 3 bis 5 Wochen, doch meistens geht’s schneller).

2. Was muss man in Frankreich alles im Auto mitführen?

Autofahrer sollten in Frankreich eine fluoreszierende gelbe Warnweste und ein Warndreieck im Auto haben, sonst droht ein Bußgeld von 135,- €. Der Alkoholtest, der in den letzten Jahren viel diskutiert wurde, ist nicht mehr verpflichtend (oder genauer gesagt: Es gibt keine Kontrollen mehr). Lest weiter: 7 Verkehrsverstöße, die man in Frankreich besser vermeidet.

Police!

3. Schwarze Samstage 2018: Wann sind die?

Die vom französischen Verkehrsinformationsdienst Bison Futé als noir bezeichneten Samstage fallen auf den 4. und 11. August 2018. Tage, die man besser meidet. An diesen Wochenenden sind der Freitag und vor allem der Sonntag die besseren Alternativen. Auch interessant: Schwarze Samstage 2018 auf französischen Autobahnen

4. Zwischendurch rasten, aber wo geht das am schönsten?

Wenn Budget und Zeitplan es erlauben, ist eine Pause zwischendurch immer eine gute Idee. So ist man sicherer und entspannter unterwegs. Außerdem wäre es schade, wenn man all die schönen Orte in Autobahnnähe links liegen lassen würde! Schaut euch hier schöne Dörfer und Städte nahe der französischen Autobahn an, die sich gut für eine Mittagspause eignen, auch wenn es nur ein Stündchen ist. Noch angenehmer ist es natürlich, wenn man auf der Fahrt eine Übernachtung einschieben kann, zum Beispiel in einem dieser 5 Hotels mit Pool in Autobahnnähe.

schwarze Samstage 2017

5. Elektronische Mautplakette: lohnt sich das?

Wir finden schon! Es ist einfach superpraktisch, wenn man an den Mautstationen einfach auf der Sonderspur durchfahren kann und nicht erst Münzen oder die Kreditkarte herauskramen muss. Spart Zeit und Nerven, und die zusätzlichen Kosten sind zu vernachlässigen. Erst recht, wenn man so eine Mautplakette mehrere Sommer hintereinander nutzt.

6. Pariser Ringautobahn – was muss man wissen?

Gefürchteter Stressmoment bei Touristen, die im Sommer über Paris müssen. Diesen Hinweis zur Pariser Ringautobahn sollte man sich unbedingt mal durchlesen. Und ganz wichtig: gut auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten! Normalerweise gilt auf der Périphérique 70 km/h als Höchstgeschwindigkeit, aber Bauarbeiten und bei Smog-Alarm kann sie vorübergehend herabgesetzt werden, was auf den Anzeigetafeln nicht immer leicht zu erkennen ist. Eh man sich versieht, winkt ein Bußgeldbescheid …

Text/(c) frankreich-webazine.de Bild: CC/GK Sens-Yonne

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2 Antworten zu “Reisetipps: 6 Fragen zur Autobahn in Frankreich”

  1. Achim sagt:

    Na da geht aber einiges durcheinander.
    „Mautplakette“ wer hatte denn diesen Namens Einfall für den „badge“ das Mauterfassungsgerät?

    Völlig falsch wird es dann beim Alkoholtest.

    „…Der Alkoholtest, von dem vor ein paar Jahren noch so oft die Rede war, ist nicht mehr Pflicht (genauer gesagt: die Kontrollen sind ausgesetzt)….“

    Der Alkoholtest ist Pflicht. Es finden auch Kontrollen statt, beispielsweise nach einem Unfall.
    Richtig ist: Es gibt keine Verwarnung Gebühr. Eine mündliche gebührenfreie Verwarnung aber schon.
    Und WICHTIG: Im Falle eines Unfalls werden die Kosten zur Alkoholkontrolle dem Fahrer selbst auferlegt, wenn dieser keinen Test dabei hat. Sprich Blutabnahme, Arzt, Auswertung. Da kommen etwa 200-400 Euro auf einen zu. Völlig egal ob am Unfall schuld, oder nicht.

    Die Abgasplakette wird auch für weitere Regionen benötigt. Lyon geht auf Grund der Baustellen und Sperrungen nur noch großräumig umfahren, oder mit Plakette.

    Da weise ich bereits seit März Gebetsmühlenartig darauf hin.

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