Frankrijk.nl

Reisetipps: 6 Fragen zur Autobahn in Frankreich

Wie sieht es mit der Umweltplakette aus? Welche Sachen muss man unbedingt im Auto mitführen? Lohnt sich so eine elektronische Mautplakette? An welchen Tagen meidet man besser die Autobahnen? Wo macht man Rast? Ein Autourlaub in Frankreich wirft Fragen auf, die man am besten rechtzeitig beantwortet.

1. Umweltplakette nur für Paris oder auch für die Autobahn?

Im Frühjahr haben wir noch gemeldet, dass man diese Plakette nur braucht, wenn man in die Innenstadt von Paris, Lyon oder Grenoble fahren will. Vor Kurzem aber wurden im Zuge des Smog-Alarms vom 22. Juni die Vorschriften für Paris doch noch verschärft. An Tagen mit hoher Luftbelastung kann es passieren, dass man jetzt auch auf der Périphérique eine Umweltplakette haben muss. Wer also diesen Sommer über Paris fährt, sollte sich rechtzeitig vor der Reise eine französische Umweltplakette (4,80 € inkl. Versand) im Internet bestellen (Lieferzeit 3 bis 5 Wochen).

2. Was muss man in Frankreich alles im Auto mitführen?

Autofahrer müssen in Frankreich eine fluoreszierende gelbe Warnweste und ein Warndreieck im Auto haben, sonst droht ein Bußgeld von 135,- €. Es besteht nach wie vor die Pflicht, einen Alkoholtest im Auto mitzuführen. Zwar droht bei einer Kontrolle kein Bußgeld, dafür aber eine mündliche Verwarnung. Wird nach einem Unfall ein Alkoholtest fällig und man hat kein Röhrchen dabei, darf man ihn selbst bezahlen (200 bis 400 Euro) – egal, ob man am Unfall schuld ist oder nicht.

Police!

3. Schwarze Samstage 2017: Wann sind die?

Die vom französischen Verkehrsinformationsdienst als schwarze Samstage bezeichneten verkehrsreichsten Tage für die Hinfahrt sind der 29. Juli, der 5. August und der 12. August 2017 – Daten, die man besser meidet. An diesen Wochenenden sind der Freitag und vor allem der Sonntag günstigere Optionen.

4. Zwischendurch rasten, aber wo geht das am schönsten?

Wenn Budget und Zeitplan es erlauben, ist eine Pause zwischendurch immer eine gute Idee. So ist man sicherer und entspannter unterwegs und entdeckt das unbekannte Frankreich. Es gibt viele nette Städte und Dörfer entlang französischer Autobahnen – wie Châteauneuf oder Dijon – die sich gut für eine Mittagspause eignen, auch wenn es nur ein Stündchen ist. Und noch schöner ist es, wenn man auf der Fahrt eine Übernachtung einschieben kann, zum Beispiel in einem so schönen, in Autobahnnähe gelegenen B&B.

schwarze Samstage 2017

5. Elektronische Mautplakette: lohnt sich das?

Wir finden schon! Es ist einfach superpraktisch, wenn man an den Mautstationen einfach auf der Sonderspur durchfahren kann und nicht erst Münzen oder die Kreditkarte herauskramen muss. Spart Zeit und Nerven, und die zusätzlichen Kosten sind zu vernachlässigen. Erst recht, wenn man so eine Mautplakette mehrere Sommer hintereinander nutzt.

6. Pariser Ringautobahn – was muss man wissen?

Gefürchteter Stressmoment bei Touristen, die im Sommer über Paris müssen. Diesen Hinweis zur Pariser Ringautobahn sollte man sich unbedingt mal durchlesen. Und ganz wichtig: gut auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten! Normalerweise gilt auf der Périphérique 70 km/h als Höchstgeschwindigkeit, aber bei Smog-Alarm kann sie vorübergehend herabgesetzt werden, was auf den Anzeigetafeln nicht immer leicht zu erkennen ist. Eh man sich versieht, winkt ein Bußgeldbescheid …

Text/(c) frankreich-webazine.de Bild: CC/GK Sens-Yonne

AUCH INTERESSANT: 
Brauche ich eine Umweltplakette für Paris?
Praktischer Tipp für Autobahnfahrten in Frankreich
Prima Zwischenstopp in Clermont-Ferrand

2 Antworten zu “Reisetipps: 6 Fragen zur Autobahn in Frankreich”

  1. Achim sagt:

    Na da geht aber einiges durcheinander.
    „Mautplakette“ wer hatte denn diesen Namens Einfall für den „badge“ das Mauterfassungsgerät?

    Völlig falsch wird es dann beim Alkoholtest.

    „…Der Alkoholtest, von dem vor ein paar Jahren noch so oft die Rede war, ist nicht mehr Pflicht (genauer gesagt: die Kontrollen sind ausgesetzt)….“

    Der Alkoholtest ist Pflicht. Es finden auch Kontrollen statt, beispielsweise nach einem Unfall.
    Richtig ist: Es gibt keine Verwarnung Gebühr. Eine mündliche gebührenfreie Verwarnung aber schon.
    Und WICHTIG: Im Falle eines Unfalls werden die Kosten zur Alkoholkontrolle dem Fahrer selbst auferlegt, wenn dieser keinen Test dabei hat. Sprich Blutabnahme, Arzt, Auswertung. Da kommen etwa 200-400 Euro auf einen zu. Völlig egal ob am Unfall schuld, oder nicht.

    Die Abgasplakette wird auch für weitere Regionen benötigt. Lyon geht auf Grund der Baustellen und Sperrungen nur noch großräumig umfahren, oder mit Plakette.

    Da weise ich bereits seit März Gebetsmühlenartig darauf hin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.