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Die 8 besten Patissiers von Paris

Das sind die echten Glücksmomente: ein Wochenende in Paris verbringen, bei einer Patisserie stehenbleiben und sich von all den Köstlichkeiten in der Vitrine verzaubern lassen. Oder noch besser: probieren! Wir verraten euch die 8 allerbesten Konditoreien von Paris.

Stohrer

In der lebhaften Fußgängerzone Rue Montorgueil ist einer der ältesten Patissiers von Paris zu finden: Schon seit 1730 werden bei Stohrer die herrlichsten Torten über die Theke gereicht. Einen verführerischen Anblick liefern die charlotte aux fraises, Schokoladenkuchen, millefeuilles und babas au rhum.

Unbedingt probieren: les puits d’amour (Blätterteiggebäck mit Marmeladenfüllung)

51 Rue Montorgueil, Paris, 2. Arr. (Les Halles/Montorgueil)

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Pierre Hermé

Kennern zufolge der beste Patissier von Paris. Kein Wunder, dass sich manchmal lange Schlangen vor der Türe bilden, weil die Macarons mit den spannenden Aromen (z.B. foie gras oder Basilikum-Limette) so begehrt sind. Auch die Törtchen sind berühmt und Ispahan, ein großes Macaron mit Rosengeschmack und einer Litschi-Himbeer-Füllung, hat inzwischen Kultstatus.

Nicht entgehen lassen: l’Ispahan (Macaron mit Rosen-Litschi-Geschmack, siehe oben)

72 Rue Bonaparte, Paris, 6. Arr. (Saint-Germain-des-Prés) und noch 6 weitere Adressen

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L’Eclair de genie

Patissier Christopher Adam hat dem Eclair neues Leben eingehaucht, weil er nicht nur mit Schokoladen- oder Pistazien-Sahne-Füllung hantiert (so wie es die meisten Konditoren tun), sondern weil er echte Kunstwerke daraus macht. Das hat sich zu einem derartigen Hit entwickelt (éclair de genie ist tatsächlich ein Geniestreich), dass er in den letzten 3 Jahren bereits 5 Filialen in Paris eröffnete.

Nicht links liegen lassen: den Schokoladen-Eclair mit Pekannüssen.

14 Rue Pavée, Paris, 2. Arr. (Marais)

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Patisseries des Rêves

Patissier Philippe Conticini verleiht seinen klassischen französischen Süßwaren gerne eine pure und moderne Ausstrahlung. Das erkennt man am besten an seinen Eclairs, die er in eine dünne Schicht Schokolade hüllt. Die Kreationen liegen unter futuristisch anmutenden Glocken, doch das soll euch nicht abschrecken!

Unbedingt probieren: Mont-Blanc, ein elegantes Törtchen mit Kastaniencrème

93 Rue du Bac, Paris, 7. Arr. (Saint-Germain/Bon Marché)

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Gerard Mulot

Dieser bekannte Patissier in Saint-Germain-des-Prés liegt praktischerweise neben dem Jardin du Luxembourg. Ideal also, um sich hier für eine süße Pause im Park einzudecken. Mulot hat sich mit seinen Macarons einen Namen machen können, doch auch die Zitronen- und Obstkuchen haben Top-Qualität.

Nicht verpassen: das Zitronentörtchen mit Baiser (wenn ihr die süße Variante mögt)

76 Rue de Seine, Paris, 6. Arr. (Saint-Germain-des-Prés/Luxemburg)

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Arnaud Delmontel

Diesen Konditormeister im höher gelegenen Teil der gastronomischen Meile Rue des Martyrs, unweit des hippen Hôtels Amour, kennt fast jeder. Sein Brote, die Baguettes und Croissants sind herrlich, doch die Törtchen sind auch noch ein Augenschmaus!

Empfehlenswert: die Réligieuse (zwei Windbeutel mit Schokocrème)

39 Rue des Martyrs, Paris, 9. Arr. (SoPi/Martyrs)

Patisserie des Martyrs (Sébastien Gaudard)

Der in Pastelltönen gehaltene Laden, dessen Fußboden Motive aus dem 19. Jahrhundert zieren, ist eine Augenweide! Dies ist das Reich des erfolgreichen Patissiers Sébastien Gaudard, der vor Kurzen auch noch eine Konditorei mit Teesalon neben den Tuilerien eröffnete. Der junge Chef hat eine Vorliebe für die klassischen französischen Törtchen wie sainte-honoré, tarte au citron, baba au rhum und mont-blanc.

Nicht verpassen: den Paris-Brest – nicht zu süß, cremig und mit einem intensiven Mandel- und Haselnuss-Geschmack im Inneren.

22 Rue des Martyrs, Paris, 9. Arr. (SoPi/Martyrs)

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Acide macaron

Der junge Patissier Jonathan Blot (ehemals Plaza Athenée) ist der neue Stern am Pariser Konditorenhimmel. Er machte sich mit seinen federleichten Macarons in fluoreszierenden Farben einen Namen, doch auch leckere, kleine Törtchen, mit Blattgold oder blauen Blüten verziert, gehören zu seinem Repertoire. Probieren kann man direkt in seinem Teesalon im Viertel Batignollles – zwischen verrückten Teekannenlampen über den silbernen Designerstühlen.

Unbedingt kosten: das sahneweiße Quarktörtchen mit Spekulatiusboden

24, Rue des Moines, Paris, 17. Arr. (Batignolles), 

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Text: Nicky Bouwmeester, Fotos: CC/Stohrer, Pierre Hermé-CC/Yuichi Sakuraba, Gérard Mulot-CC/Edward Kimber, CC/Patisserie des Rêves, CC/Paul Ashman & Jill Lenoble, CC:Canon 3S IS in Paris, CC/Sébastien GaudardCC/Eclair de génie & NB, Delmontel-CC/Robert Occhialini, CC/Chris Goldberg, Ladurée (CC/Nicky Bouwmeester) FB Acide macaron.

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